Sascha Babels Tragödie an der Ostseeküste

Sascha Babel bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften.  © Ralf Görlitz, NN
 

Der 18-Jährige hatte sich gleich in drei Sprintdisziplinen der U20 qualifiziert, die 100 Meter am Samstag sollten der Aufgalopp sein für die 200 Meter und die 110 Meter Hürden, seine beiden noch besseren Übungen. Doch auch bei den 100 Metern sind die Leistungen des Neuzugangs von der LG Landkreis Roth unter Trainer Jan Schindzielorz explodiert. Heuer knackte er die Marke von elf Sekunden, hatte bis zum Wochenende von 10,80 Sekunden stehen.

In Rostock gewann er seinen Vorlauf, im Halbfinale lief er den besten Sprint seiner Laufbahn – bis zehn Meter vor dem Ziel. Da reißt ein Muskel im Oberschenkel. Sascha Babel humpelt noch über die Linie und muss dann mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gefahren werden. Die Uhr stoppt für ihn bei fabelhaften 10,69 Sekunden, natürlich wäre er ohne die Verletzung noch schneller gewesen und möglicherweise sogar ins Finale eingezogen.

 

Nach einer ersten Untersuchung stellte sich heraus, dass die Verletzung zum Glück nicht so schlimm ist, wie erst vermutet. Wahrscheinlich ist es nur ein Muskelfaserriss, der in vier bis sechs Wochen wieder verheilt ist.

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